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🍎🍯🇮🇱 Zum jüdischen Neujahr wünschen ILI – I Like Israel e.V. und Honestly Concerned e.V. ⚖️ Euch und Euren Familien von Herzen Gesundheit, Kraft und Zuversicht.

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About Israel and the Jewish world.

HonestlyConcerned.info17h ago

Die Nominierung Michel Friedmans für die Bundesversammlung begrüßen wir ausdrücklich. Ebenso den Widerstand von Boris Pistorius und weiteren Sozialdemokraten gegen die Berliner Koalition sowie die Initiative „Nicht um jeden Preis“. Diese Stimmen sind wichtig. Aber einzelne richtige Schritte ergeben noch keinen glaubwürdigen Kurs der gesamten SPD. Friedman zu nominieren, entbindet die Partei nicht von der Auseinandersetzung mit den eigenen Widersprüchen. Wer Antisemitismus konsequent bekämpfen will, muss diesen Anspruch auch gegenüber dem eigenen linken Flügel und möglichen Koalitionspartnern durchsetzen. Die IHRA-Definition darf dabei nicht zur Verhandlungsmasse werden. Die Begeisterung in Teilen der SPD für politische Vorbilder wie Pedro Sánchez oder Alexandria Ocasio-Cortez ersetzt keine kritische Prüfung ihrer Positionen zu Israel. Und wer trotz der Antisemitismuskonflikte der Berliner Linken unbedingt mit ihr regieren will, muss sich fragen lassen, welchen Preis jüdische Sicherheit für diesen Machtgewinn zahlen soll. Wir sehen die positiven Signale. Wir begrüßen sie. Aber sie belegen noch nicht, dass sich dieser Kurs in der Partei durchsetzt. Eine prominente Nominierung ist kein Gütesiegel für die gesamte SPD. Für uns bleibt entscheidend, welche Haltung am Ende die Politik bestimmt. Solange klare Grenzen gegen Antisemitismus dem Koalitionskalkül weichen können, ist die SPD für uns weder uneingeschränkt wählbar noch ein verlässlicher Partner im Kampf gegen Judenhass. Dafür braucht es verbindliche Konsequenzen – auch dann, wenn sie Macht kosten! 🔹 https://www.juedische-allgemeine.de/politik/spd-nominiert-michel-friedman-fuer-bundesversammlung/ 🔹 https://www.zdfheute.de/politik/pistorius-rot-gruen-rot-berlin-eralp-spd-100.html 🔹 https://nichtumjedenpreis.berlin

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HonestlyConcerned.info1d ago

📰 🇮🇱 DIE NEUEN ILI NEWS SIND ONLINE! ILI News – Israel jenseits der Schlagzeilen Israel ist so viel mehr als das, was die täglichen Schlagzeilen vermitteln. Genau das sichtbar zu machen, ist das zentrale Anliegen unserer ILI News: „Beyond the Conflict“ – mit Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft, Kultur und den Menschen, die dieses Land auch unter schwierigsten Bedingungen voranbringen. Diese Woche berichten wir darüber, wie Technion und Rambam gemeinsam medizinische Entdeckungen schneller zu den Patienten bringen wollen und warum das Sheba Medical Center zu den besten „Smart Hospitals“ der Welt gehört. Wir zeigen, wie die Ben-Gurion-Universität ihre jahrzehntelange Wüstenforschung für globale Nachhaltigkeit einsetzt, stellen zwei junge Unternehmerinnen mit einer erfolgreichen Geschäftsidee vor und beleuchten Israels Pläne für einen Handelskorridor zwischen Indien, Nahost und Europa. Dazu kommen weitere kulinarische Entdeckungen am Toten Meer und 30 Jahre „Save a Child’s Heart“: israelische Hilfe für herzkranke Kinder unabhängig von Herkunft und Religion. Das ist Israel! Natürlich gehört auch die politische Wirklichkeit dazu. Nach den Wahlen in Israel liefern wir Hintergründe und Einordnung, ergänzt durch Meldungen zur Sicherheitslage, zu den Bedrohungen aus dem Iran und seinen Terrornetzwerken sowie zu den Perspektiven für Frieden in der Region. Leider gibt es zugleich wieder viel zu viel zum Ärgern: über einseitige UN-Berichte, die Finanzierung vermeintlich unabhängiger Menschenrechtsexperten, die politische Rolle von UNRWA und die fortgesetzte Terrorverherrlichung bei der Fatah. Hinzu kommen Antisemitismus an Schulen und Hochschulen, die Ausgrenzung israelischer und jüdischer Künstler sowie die Verantwortung von Politik und Medien. Wir würden diesen Themen gern weniger Platz einräumen. Doch Aufklärung gehört zu unserer Arbeit – gerade dort, wo andere beschönigen, verschweigen oder mit zweierlei Maß messen. Dazu gehören auch unsere Kommentare zur Wahl in Israel und zum bedeutungslosen „Nie wieder“-Gerede sowie Sacha Stawskis Rede für Freiheit, Menschenrechte und Frieden im Iran. Gerade vor dem 9. November gilt: Erinnerung verpflichtet zum Handeln. Jüdisches Leben schützen und Judenhass entgegentreten – daran müssen sich die Bekenntnisse aus Politik und Gesellschaft messen lassen. All das braucht Zeit, Ausdauer und Eure Unterstützung. ILI finanziert sich ausschließlich durch Spenden und Fördermitgliedschaften. Schon ab 10 Euro im Monat könnt Ihr helfen, unsere wöchentlichen ILI News und unser weiteres Engagement zu sichern. Bitte lest und teilt die Ausgabe, empfehlt sie weiter und unterstützt uns, wenn Ihr könnt. Herzlichen Dank an alle, die diese Arbeit möglich machen! Euer ILI-Team ⸻ 📰 Aktuelle Ausgabe der ILI News 🔹 http://www.il-israel.org/nl/261101/ 📚 Alle bisherigen Ausgaben der ILI News 🔹 https://i-like-israel.de/newsletter-archiv-2026/ ❤️ Unterstützen Sie unsere Arbeit ILI – I Like Israel e.V. und Honestly Concerned finanzieren ihre Arbeit nahezu ausschließlich durch Spenden und Fördermitglieder. Wenn Ihnen unsere tägliche Informations-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit wichtig ist, freuen wir uns über jede Unterstützung. ➡️ Fördermitglied werden: 🔹 https://i-like-israel.de/mitgliedschaft/ ➡️ Spenden: 🔹 https://i-like-israel.de/spenden/ 🔹 PayPal: https://www.paypal.me/ILikeIsrael 📱 Honestly Concerned 24/7 Updates: 🔹 https://www.facebook.com/HonestlyConcerned 🙏 Bitte helfen Sie mit! Wenn Ihnen die ILI News gefallen, freuen wir uns, wenn Sie diesen Newsletter an Freunde, Bekannte, Kolleginnen und Kollegen weiterleiten. Jede Weiterempfehlung hilft dabei, mehr Menschen mit fundierten Informationen über Israel zu erreichen. #Israel #Israeltag #ILINews #ILikeIsrael #DeutschIsraelischeFreundschaft #IsraelNews #Antisemitismus #Nahost #IsraelTagFrankfurt #Frankfurt #IStandWithIsrael #HonestlyConcerned

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HonestlyConcerned.info2d ago

🇨🇭 25 Bobteams bekamen einen Sportkommentar. Das israelische Team bekam eine politische Anklage. Während Adam Edelmans Olympialauf stellte RTS-Kommentator Stefan Renna dessen Teilnahme wegen seiner politischen Ansichten und seiner Unterstützung für die israelische Armee infrage. Die Schweizer Beschwerdeinstanz hat diese Sonderbehandlung nun als diskriminierend bewertet und vier Beschwerden mit 5:4 Stimmen gutgeheißen. Besonders bezeichnend: Nach Einschätzung der Instanz war der Kommentar vermutlich vorbereitet. Statt die sportliche Leistung einzuordnen, nutzte Renna die Übertragung, um Edelman politisch vorzuführen und dessen Ausschluss von Olympia nahezulegen. Die Behörde stellte eine stigmatisierende Botschaft und eine qualifizierte Ungleichbehandlung gegenüber den anderen Teilnehmern fest. RTS entfernte die Sequenz später, verteidigte den Kommentar aber als sachlich und lediglich unpassend für eine Liveübertragung. Doch Diskriminierung ist kein Formatfehler. Wer einen israelischen Athleten einer politischen Gesinnungsprüfung unterzieht, während bei seinen Konkurrenten die sportliche Leistung zählt, verletzt die Gleichbehandlung. Die ausführliche Entscheidungsbegründung und die verlangten Maßnahmen stehen noch aus. Beim Entfernen eines Videos darf es nicht bleiben. Eine klare Entschuldigung und wirksame redaktionelle Konsequenzen sind überfällig. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk darf keine Bühne für die politische Ausgrenzung israelischer Sportler sein. 🔹 https://www.admin.ch/fr/newnsb/3AJh8EaRIwdm 🔹 https://www.israelnationalnews.com/news/435442 🔹 https://www.afp.com/en/complaints-upheld-against-swiss-tv-commentary-israeli-bobsleigher 🔹 https://www.timesofisrael.com/panel-finds-swiss-tv-commentary-on-israels-olympic-bobsleigh-team-was-discriminatory/ 🔹 https://www.sfgate.com/sports/article/swiss-tv-commentary-of-israel-s-olympic-bobsled-22502918.php 🔹 https://www.tagesspiegel.de/sport/winterspiele-sender-nimmt-kritik-an-israelischem-olympia-sportler-offline-15260911.html 🔹 https://www.reuters.com/business/media-telecom/bobsleigh-swiss-broadcaster-pulls-commentary-questioning-presence-israeli-2026-02-17/

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HonestlyConcerned.info5d ago

📺 „Israel stimmt über Netanjahus Kriege ab“: Schon mit dieser Schlagzeile betreibt die Tagesschau eine skandalöse Verschiebung der Verantwortung. Die massiven Angriffe auf Israel verschwinden hinter einer Formulierung, die nahelegt, Premierminister Netanyahu habe diese Kriege angezettelt. Der Angegriffene wird zum Aggressor gemacht. Wo bleiben das Massaker der Hamas vom 7. Oktober, der massive Raketenbeschuss durch die Hisbollah, die Raketen und Drohnen der Huthis sowie die direkten Angriffe des iranischen Regimes? Wo bleiben die fortwährenden Vernichtungsdrohungen der iranischen Revolutionsgarden? Israel wird von mehreren Fronten angegriffen. Wer daraus pauschal „Netanjahus Kriege“ macht, blendet die Angreifer aus und schreibt die Verantwortung demjenigen zu, dessen Land sie attackieren. Natürlich müssen sich Premierminister Netanyahu und seine Regierung kritischen Fragen zu ihren Entscheidungen und ihrer Kriegsführung stellen. Daraus folgt aber kein Freibrief, Angriff und Verteidigung zu verwischen. Auch unter einer anderen Regierung hätte Israel seine Bevölkerung gegen Terror, Raketen und Vernichtungsdrohungen schützen müssen. Israels Verteidigung ist keine persönliche Marotte seines Premierministers. Diese Schlagzeile verkürzt nicht bloß – sie verzerrt. Hamas, Hisbollah, Huthis und das iranische Regime werden sprachlich entlastet, während Israels Gegenwehr zum persönlichen Kriegsprojekt Netanyahus erklärt wird. Eine solche Täter-Opfer-Umkehr ist eines öffentlich-rechtlichen Nachrichtensenders unwürdig. Wir erwarten eine Korrektur und eine öffentliche Erklärung der Redaktion – auch wenn wir wissen, dass diese niemals erfolgen wird. 🔹

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HonestlyConcerned.info5d ago

🇮🇱 Meron Mendel erklärt Israel – und die FAZ liefert ihm die passende Bühne. Wer unsere bisherigen Kommentare kennt, weiß: Unser Problem ist nicht, dass Mendel eine politische Meinung hat. Unser Problem ist, dass seine ausgesprochen einseitigen Positionierungen immer wieder mit der Autorität eines vermeintlich über den Lagern stehenden „Experten“ versehen werden. Schon bei seiner Kritik an den geplanten deutschen Yad-Vashem-Standorten haben wir dieses Muster benannt: Mendel warnte vor möglicher israelischer Regierungseinwirkung auf die Holocaust-Erinnerung. Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz wies seine Kritik entschieden zurück. Für uns zeigte sich darin erneut, wie schnell selbst eine zentrale jüdische Institution unter politischen Verdacht gerät, sobald ihre Perspektive nicht in das gewünschte Bild passt. Im aktuellen Interview spricht Mendel offen davon, was „wir erhofft haben“. Seine Enttäuschung über das Wahlergebnis ist ebenso deutlich wie sein Wunsch nach einer Regierung ohne Premierminister Netanyahu. Anderswählende beschreibt er dagegen über Siedler, Ultraorthodoxe und ein „Paralleluniversum“ der Alternativmedien. Wer so über einen erheblichen Teil der Wählerschaft spricht, erklärt die gesellschaftliche Spaltung aus unserer Sicht nur sehr selektiv – und trägt selbst zu ihr bei. Genau hier liegt auch unser Vorwurf an die FAZ: Sie lässt diese Einordnung ohne kritische Nachfrage stehen. Mendels politische Parteinahme wird zum Deutungsrahmen des Interviews. Seine bevorzugte Koalition erscheint als liberale Zukunftschance; ihre Widersprüche, die unterschiedlichen Positionen der beteiligten Parteien und die Möglichkeit einer Regierung der nationalen Einheit werden nicht ernsthaft geprüft. Für uns wirkt das wie eine bewusste redaktionelle Auswahl: Mendel ist der Typ „Experte“, den man offenbar gerne zu Wort kommen lässt, weil seine Aussagen zur gewünschten Erzählung passen. Was wir an seiner Einseitigkeit kritisieren, macht ihn als Gesprächspartner offensichtlich besonders willkommen. Deshalb greift die Forderung nach gelegentlich kritischeren Nachfragen zu kurz. Die FAZ muss sich fragen lassen, warum sie politische Übereinstimmung derart bereitwillig als Erklärungskompetenz präsentiert. Israel braucht eine tragfähige Regierung. Ablösung allein ist kein Programm. Und die Wünsche eines Interviewpartners sind noch lange keine ausgewogene Analyse. 🔹 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/israel-nach-der-wahl-meron-mendel-erklaert-die-tiefe-spaltung-des-landes-201629628.html 🔹 https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/wagner-und-mendel-kritisieren-yad-vashem-entscheid/ 🔹 https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/rabbinerkonferenz-weist-kritik-an-deutschen-yad-vashem-standorten-zurueck/

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HonestlyConcerned.info5d ago

🇮🇱 Jetzt wird es tatsächlich spannend: Nach dem gemeldeten Auszählungsstand von 93,8 Prozent kommt das Lager von Premierminister Netanyahu auf 53 Sitze, das Lager von Gadi Eisenkot auf 48 und die arabischen Parteien zusammen auf 19. Likud bleibt mit 26 Mandaten stärkste Partei. Das Ergebnis ist noch nicht endgültig – aber eine eigene Mehrheit von 61 Sitzen hat keines der beiden Lager. Damit rückt die entscheidende Frage näher: Wer wird mit wem eine Regierung bilden? Dabei sollten wir uns daran erinnern: Die bisher genannten Blöcke bestehen aus verschiedenen, eigenständigen Parteien. Sie sind keine unveränderlichen Einheiten und können während der Koalitionsverhandlungen auseinanderbrechen. Keine Partei ist verpflichtet, dauerhaft gemeinsam mit ihren bisherigen Bündnispartnern zu handeln. Mehrere Wege sind deshalb denkbar: 1️⃣ Premierminister Netanyahu gewinnt Parteien aus dem bisherigen Oppositionslager für eine Mehrheit. Dass solche Wechsel möglich sind, hat die frühere Zusammenarbeit mit Benny Gantz gezeigt. Allerdings müssten mögliche Partner ihre Wahlversprechen und erhebliche Differenzen überwinden – etwa bei der Wehrpflicht für Ultraorthodoxe und der Beteiligung der bisherigen Koalitionspartner. 2️⃣ Das Oppositionslager verständigt sich mit den arabischen Parteien. Rechnerisch wären nach diesem Zwischenstand 67 Sitze möglich, ebenso eine Minderheitsregierung mit Unterstützung von außen. Politisch liegen die Hürden hoch: Bis auf Yair Golan haben die bisherigen Oppositionsführer eine solche Abhängigkeit abgelehnt. Zudem schafft der gemeinsame Wunsch, Netanyahu abzulösen, allein noch keine stabile Regierung. 3️⃣ Druck von außen verändert die Rechnung. Denkbar wäre etwa, dass US-Präsident Trump auf eine Einheitsregierung von Netanyahu und Eisenkot drängt – mit Blick auf Iran und die sicherheitspolitische Lage. Das ist ein mögliches Szenario, keine feststehende Entwicklung. Auch amerikanischer Druck würde weder Eisenkots Absage an eine Regierung unter Netanyahu noch die innenpolitischen Streitfragen automatisch auflösen. 4️⃣ Parteien verständigen sich aus eigener Initiative auf eine Regierung der nationalen Einheit. Dafür müssten bisherige Ausschlüsse fallen und tragfähige Vereinbarungen zustande kommen. Natürlich waren Israels Herausforderungen schon im Wahlkampf bekannt. Das Wahlergebnis zwingt die Parteien nun aber, ihre Versprechen an den tatsächlichen Mehrheitsverhältnissen zu messen. Erste Berichte zeigen bereits Bewegung: Avigdor Liberman soll Anrufe von Eisenkot und Naftali Bennett nicht mehr entgegennehmen. Laut Channel 12 bevorzugt er eine Einheitsregierung von Eisenkot und Netanyahu, hält aber an seiner eigenen Absage an eine Regierungsbeteiligung unter Netanyahu fest. Wie wir gestern bereits geschrieben haben, hatte Bennett vor einigen Monaten in Frankfurt nach unserer Erinnerung grundsätzlich Bereitschaft zu einer Koalition mit Netanyahu signalisiert. Ob das heute noch gilt und unter welchen Bedingungen, bleibt abzuwarten. Genauso könnten bisherige Partner des Premierministers versuchen, mit Parteien des anderen Lagers zu koalieren. Die Bewegung kann in beide Richtungen gehen. Entscheidend sind am Ende Vereinbarungen zwischen einzelnen Parteien – die Blockrechnungen des Wahlabends legen die nächste Regierung nicht fest. Für uns bleibt eine tragfähige Regierung der nationalen Einheit eine wichtige Chance. Ablösung allein ist kein Programm. Und der bloße Machterhalt ebenso wenig. Israel braucht eine handlungsfähige Regierung, deren Partner sich auf gemeinsame Aufgaben verständigen. Jetzt wird sich zeigen, wer bereit ist, dafür Verantwortung zu übernehmen. 🔹 https://www.jpost.com/israel-election-2026/article-913164 🔹 https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/report-liberman-cuts-contact-with-rest-of-opposition-wants-eisenkot-netanyahu-unity-government/

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HonestlyConcerned.info5d ago

🇮🇱 Israel hat gewählt. Jetzt müssen alle Parteien zeigen, ob sie das Interesse des Landes über ihre gegenseitigen Blockaden stellen können! Nach dem bisherigen Auszählungsstand hat Netanjahus bestehende Koalition keine Mehrheit mehr. Der Likud bleibt jedoch stärkste Partei, und auch sein Lager liegt vor dem zionistischen Oppositionsblock. Für eine eigene Mehrheit reicht es keinem der beiden Lager. Das endgültige Ergebnis bleibt abzuwarten… Ben-Dror Yemini fordert deshalb in seinem aktuellen Kommentar, Wahlversprechen gegen eine Zusammenarbeit mit den arabischen Parteien aufzugeben, um Netanjahu abzulösen. Seine früheren Appelle für eine große Koalition mit dem Likud verwirft er ausdrücklich. Wir halten eine breite Regierung der nationalen Einheit hingegen weiterhin für den besseren Weg! Nach Jahren des Krieges und der inneren Spaltung braucht Israel eine handlungsfähige Regierung mit einer belastbaren Mehrheit. Die Ablösung eines Ministerpräsidenten allein ist noch kein Regierungsprogramm. Ebenso wenig kann Netanjahu aus dem Ergebnis einen Auftrag zur unveränderten Fortsetzung seiner bisherigen Koalition ableiten… Eine große Koalition wird auch von anderen politischen Kommentatoren als mögliche Lösung diskutiert. Nach einem Bericht von Israel Hayom, den die Times of Israel aufgreift, soll sich auch Präsident Trump für eine Einheitsregierung von Netanjahu und Eisenkot einsetzen. Dabei soll es bereits konkrete Überlegungen zu einer Rotation und Signale Netanjahus geben, auf seine bisherigen rechtsextremen Partner zu verzichten. Auch über erste Zusagen gegenüber der amerikanischen Regierung wird berichtet. Das sind bislang unbestätigte Angaben, keine feststehenden Vereinbarungen! Ein US-Regierungsvertreter bezeichnet Meldungen über eine bereits festgelegte amerikanische Wunschkoalition inzwischen als falsch und verfrüht. Die Berichte gehören dennoch zur politischen Debatte dazu. Eine breite Regierung der nationalen Einheit verdient aus unserer Sicht unabhängig davon eine ernsthafte Chance… Wir erinnern in diesem Zusammenhang an Bennetts Auftritt vor einigen Monaten in Frankfurt. Dort äußerte er auf der Bühne seine prinzipielle Bereitschaft zu einer Koalition mit Netanjahu. Seine späteren öffentlichen Abgrenzungen sind bekannt. Trotzdem sollten wir uns daran erinnern, dass eine solche Zusammenarbeit grundsätzlich denkbar war! Selbst wenn Eisenkot an seinem Wahlversprechen festhält, keiner Regierung unter Netanjahu beizutreten, bleibt offen, ob alle Parteien und Abgeordneten seines Lagers denselben Weg gehen. Das ist eine mögliche Entwicklung, keine bereits feststehende Entscheidung… Auch der deutliche Zugewinn der arabischen Parteien muss differenziert betrachtet werden. Selbstverständlich gehören arabische Bürger und ihre gewählten Vertreter zum demokratischen Israel. Ihre Anliegen müssen ernst genommen, Zusammenarbeit gesucht und Möglichkeiten der Einbindung genutzt werden! Aber Yeminis Vergleich mit arabischen Ärzten, denen wir selbstverständlich unser Leben anvertrauen, geht an der politischen Frage vorbei. Die Eignung einer konkreten Partei als Koalitionspartner bemisst sich an ihren Positionen und ihrer Verlässlichkeit. Die Herkunft ihrer Abgeordneten ist dafür kein Maßstab… Zu den unverzichtbaren gemeinsamen Grundlagen gehört für uns, die Hamas unmissverständlich als Terrororganisation zu benennen. Mansour Abbas hat das Massaker vom 7. Oktober verurteilt. Dass er dennoch in einem berichteten Radiointerview einer klaren Antwort auf die Frage nach dem terroristischen Charakter der Hamas auswich, bleibt ein ernstes Problem. Wer Regierungsverantwortung übernehmen will, muss hier Klarheit schaffen! Um es ausdrücklich zu sagen: Wir sind dafür, arabische Parteien einzubinden. Aber eine offene Koalition mit einer Partei, die diese grundlegende Klarheit verweigert, ist für uns nicht vertretbar! Wer eine solche Zusammenarbeit vor der Wahl ausgeschlossen hat und sie anschließend dennoch eingeht, muss sich am Bruch dieses Versprechens messen lassen. Der Wunsch, Netanjahu abzulösen, beantwortet diese inhaltliche Frage nicht… Kompromissbereitschaft ist jetzt von allen Seiten gefragt – ausdrücklich auch von Netanjahu und seinen bisherigen Partnern! Eine Regierung der nationalen Einheit darf keine bloße Erweiterung der bisherigen Koalition sein. Sie braucht ein gemeinsam ausgehandeltes Programm, verbindliche Vereinbarungen und echte Zugeständnisse aller Beteiligten… Es bleibt abzuwarten, welche Regierung am Ende möglich wird. Aber Sicherheit, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Zukunft Israels müssen für alle Beteiligten schwerer wiegen als persönliche Machtansprüche. Das Land braucht verantwortliche Kompromisse. Einen weiteren lähmenden Wahlkampf braucht es ganz sicher nicht!!! 🔹 Ynet – Ben-Dror Yemini: „The bloc that serves won. Now it’s time to break promises“ https://www.ynetnews.com/opinions-analysis/article/hykkqpc2mx 🔹 Times of Israel – Vorläufiger Auszählungsstand: Keines der beiden Lager erreicht eine Mehrheit https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/with-over-85-of-votes-counted-pro-netanyahu-bloc-gets-53-seats-eisenkot-led-bloc-at-48-and-arab-parties-have-19/ 🔹 Times of Israel – Mögliche Wege zur Regierungsbildung https://www.timesofisrael.com/change-bloc-alliance-with-arabs-unity-government-or-new-election-3-scenarios-for-what-comes-next/ 🔹 Times of Israel – Bericht über einen von Trump unterstützten Plan für eine Einheitsregierung https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/ben-gvir-lashes-out-over-reported-us-backed-plan-to-form-unity-government-without-him/ 🔹 Times of Israel – US-Regierungsvertreter widerspricht Berichten über eine bereits festgelegte amerikanische Wunschkoalition https://www.timesofisrael.com/liveblog-october-28-2026/ 🔹 Times of Israel – Bennetts spätere öffentliche Aussagen zur Zusammenarbeit mit Netanjahu https://www.timesofisrael.com/bennett-suggests-netanyahu-could-be-part-of-future-government-quickly-backtracks/ 🔹 Israel National News – Bericht über Mansour Abbas’ Radiointerview zur Hamas https://www.israelnationalnews.com/news/430885

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HonestlyConcerned.info5d ago

Wie wollen drei Parteien Antisemitismus gemeinsam bekämpfen, wenn sie sich nicht einmal ausdrücklich auf dieselbe Definition verpflichten? Schon der Konsens zwischen Linken, SPD und Grünen war unzureichend: Die IHRA-Arbeitsdefinition wurde nicht ausdrücklich als verbindlicher gemeinsamer Maßstab für die eigenen Parteien und Fraktionen festgeschrieben. Für das Verwaltungshandeln bleibt sie über das Berliner Landeskonzept mittelbar erhalten. Ausgerechnet für die Bewertung antisemitischer Vorfälle in den eigenen Reihen fehlt aber diese klare gemeinsame Grundlage! Und selbst dieser schwache Kompromiss wird von der Linksfraktion weiter verwässert: In ihrer eigenen Erklärung fehlen laut rbb unter anderem die ausdrückliche Benennung israelbezogenen Antisemitismus und die Absage an die BDS-Kampagne. Genau dort, wo das allgemeine Bekenntnis gegen Antisemitismus konkrete politische Konsequenzen bekommt, werden die Formulierungen gestrichen. Das ist das eigentliche Problem hinter der aktuellen Debatte um eine fehlende Unterschrift. Bei Asya Senyüz verweist die Fraktion auf eine längere Erkrankung; eine politische Verweigerung ist damit nicht belegt. Die inhaltliche Abschwächung der Erklärung hingegen schon! SPD und Grüne müssen beantworten, warum sie sich zunächst auf einen Konsens ohne ausdrückliche gemeinsame Verpflichtung auf die IHRA-Definition eingelassen haben – und wie sie mit der weiteren Verwässerung umgehen. Wie belastbar sind ihre roten Linien, wenn schon vor einer Regierungsbildung über solche Grundlagen gestritten wird? Wer Antisemitismus konsequent bekämpfen will, muss ihn auch im eigenen politischen Umfeld erkennen, benennen und sanktionieren. Eine Unterschrift allein reicht dafür nicht. Erst recht nicht, wenn zuvor die Maßstäbe abgeschwächt werden. Die Sicherheit jüdischen Lebens darf nicht davon abhängen, welche Formulierung für eine Koalitionsmehrheit gerade noch zumutbar erscheint! 🔹 WELT – Abgeordnete unterzeichnet Erklärung gegen Antisemitismus nicht – Linke-Fraktion kleiner als gedacht https://www.welt.de/politik/deutschland/article6ae216688f0a4dd417a5f2c9/berliner-parlament-abgeordnete-unterzeichnet-erklaerung-gegen-antisemitismus-nicht-linke-fraktion-kleiner-als-gedacht.html 🔹 Originalvereinbarung von Linken, Grünen und SPD vom 8. Oktober 2026 https://gruene.berlin/fileadmin/user_upload/Berliner_Vereinbarung_zum_Start_der_Sondierung.pdf 🔹 Tagesspiegel – Welche Antisemitismusdefinition für die Parteien gilt, bleibt unklar https://www.tagesspiegel.de/berlin/weg-fur-sondierungen-in-berlin-ist-frei-das-steht-in-der-antisemitismus-vereinbarung-von-linken-grunen-und-spd-16140425.html 🔹 rbb – Welche entscheidenden Punkte in der Erklärung der Linksfraktion fehlen https://www.tagesschau.de/inland/regional/berlin/rbb-streit-ueber-antisemitismus-papiere-was-steht-in-beiden-drin-was-nicht-102.html

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HonestlyConcerned.info5d ago

Wahlbetrugsverdacht aufklären – statt die Wahl vorab für gestohlen zu erklären Die Vorwürfe lassen sich nicht einfach als Wahlkampfgetöse abtun: Israelische Medien berichten über drei Festnahmen wegen mutmaßlichen Stimmenkaufs zugunsten von Ra’am. Sichergestellt wurden Umschläge mit Zehntausenden Schekel sowie Wahlzettel. Auch Berichte über Drohungen und andere Unregelmäßigkeiten müssen ernst genommen und untersucht werden. Der Likud überschreitet jedoch eine entscheidende Grenze, wenn er daraus bereits den pauschalen Vorwurf einer „gestohlenen Wahl“ macht. Damit verlangt er nicht bloß Aufklärung, sondern nimmt deren Ergebnis vorweg. Ein konkreter Bestechungsverdacht ist noch kein Beweis für eine landesweite oder gar ergebnisentscheidende Manipulation. Wer das gleichsetzt, schürt Misstrauen gegen das gesamte Wahlergebnis, ohne den erforderlichen Nachweis zu liefern. Gerade eine Partei mit Regierungsverantwortung muss hier sorgfältig formulieren. Sie hat jedes Recht, Beschwerden einzureichen, Beweise vorzulegen und eine konsequente Untersuchung zu verlangen. Sie muss sich aber auch daran messen lassen, ob sie deren Ergebnisse respektiert – selbst wenn diese die eigenen Anschuldigungen nicht bestätigen. Zur vollständigen Darstellung gehört: Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe. Laut mako wurde einer freigelassen, die Untersuchungshaft der beiden anderen verlängert. Ein Verteidiger erklärt, das Geld sei für Fahrdienste bestimmt gewesen. Was tatsächlich geschehen ist, müssen die Ermittlungen klären. Entscheidend sind Verantwortung, Umfang und mögliche Auswirkungen nachgewiesener Verstöße. Die Zahl eingereichter Beschwerden beantwortet diese Fragen ebenso wenig wie Fotos von Geldumschlägen allein. Die Wahlkommission sah am Wahltag bislang keine Hinweise auf systematische Manipulation von Wahlzetteln. Das ersetzt allerdings nicht die Untersuchung des konkreten Bestechungsverdachts. Weder Verharmlosung noch Vorverurteilung helfen weiter. Wer die Integrität der Wahl schützen will, muss gründliche Ermittlungen, transparente Ergebnisse und erforderlichenfalls Konsequenzen verlangen. Der Likud muss seine Behauptung eines „Wahldiebstahls“ belegen – oder sie zurücknehmen. • https://toi.li/CvA3Gr • https://www.jpost.com/israel-news/crime-in-israel/article-913008 • https://www.mako.co.il/men-men_news/Article-0144387e8fd71a1027.htm • https://www.jpost.com/israel-election-2026/article-913049 • https://www.timesofisrael.com/liveblog-october-27-2026 • https://www.c14.co.il/article/1762274

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HonestlyConcerned.info6d ago

🚨🇮🇱ISRAEL NACH DER WAHL: VORSPRUNG IST NOCH KEINE MEHRHEIT🇮🇱🚨 Die Auszählung läuft – die schwierige Suche nach einer Regierung zeichnet sich bereits ab. 🔹 Zunächst der notwendige Vorbehalt: Es handelt sich weiterhin um einen Zwischenstand. Noch sind nicht alle Stimmen ausgezählt, darunter die noch ausstehenden Stimmen der Soldatinnen und Soldaten. Die Mandatsverteilung kann sich deshalb noch verschieben. Vorschnelle Siegeserklärungen sind auf beiden Seiten fehl am Platz. 🔹 Nach dem hier zugrunde gelegten Stand von knapp 3,5 Millionen ausgezählten Stimmen kommt Netanjahus Lager auf 56 Mandate, der Oppositionsblock um Gadi Eisenkot auf 48. Der Likud ist damit die stärkste Einzelpartei, Netanjahus Lager der stärkste Block. Doch auch 56 Sitze bleiben deutlich unter den 61 Mandaten, die eine eigene Mehrheit in der Knesset sichern. 🔹 Genau hier beginnt das eigentliche Problem: Die Realität der bisherigen Wahlergebnisse hat die Wahlkampfversprechen eingeholt. Wer eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien ausgeschlossen hat, muss erklären, wie eine alternative Mehrheit zustande kommen soll. Wer eine große Koalition ausgeschlossen hat, muss einen anderen tragfähigen Weg aufzeigen. Und wer an sämtlichen bisherigen Partnern und Bedingungen festhält, muss beantworten, woher die fehlenden Mandate kommen sollen. 🔹 Dabei müssen die Unterschiede zwischen den arabischen Parteien ebenso berücksichtigt werden wie der Unterschied zwischen Regierungsbeteiligung und Unterstützung von außen. Ihre Wähler sind selbstverständlich Teil der israelischen Demokratie. Ob eine konkrete Zusammenarbeit politisch tragfähig ist, muss anhand der jeweiligen Positionen, Bedingungen und verbindlichen Vereinbarungen beurteilt werden. 🔹 Michael Wolffsohns Einschätzung im Deutschlandfunk trifft einen empfindlichen Punkt: Die Strategie der Opposition, vor allem gegen Netanjahu zu mobilisieren, hat die politische Blockade bisher nicht überwunden. Wer einen Regierungswechsel will, braucht auch eine umsetzbare gemeinsame Vorstellung davon, wie das Land anschließend regiert werden soll. Umgekehrt kann Netanjahu aus der relativen Stärke seines Lagers keinen uneingeschränkten Auftrag zur Fortsetzung der bisherigen Politik ableiten. 🔹 Eine breite Regierung verdient deshalb eine ernsthafte Prüfung. Der entsprechende Appell der Jerusalem Post spricht eine zentrale Herausforderung an: Persönliche Gegensätze und Egos dürfen eine verantwortbare Lösung nicht von vornherein verhindern. Allerdings braucht eine solche Regierung verbindliche Vereinbarungen und belastbare Zusammenarbeit. Die Sicherheitslage, die Aufarbeitung des 7. Oktober, die Wehrdienstfrage und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen lassen sich nicht mit einem gemeinsamen Foto erledigen. 🔹 Wahlversprechen sind dabei keine Nebensache. Wer davon abweicht, schuldet seinen Wählern eine ehrliche Erklärung. Ebenso wenig darf aber jeder notwendige Kompromiss automatisch als Verrat gelten. Eine Wahl schafft parlamentarische Realitäten, mit denen verantwortliche Politiker arbeiten müssen – auch dann, wenn sie ihnen nicht gefallen. 🔹 Für beide Seiten wird es ausgesprochen schwer werden, Egos, persönliche Verletzungen und Machtansprüche zurückzustellen. Genau das wird jetzt jedoch notwendig sein: im besten Interesse des Landes zu handeln, tragfähige Mehrheiten zu ermöglichen und Verantwortung für ganz Israel zu übernehmen. 🇮🇱 Noch wird ausgezählt. Doch schon jetzt gilt: Die stärkste Partei zu sein, reicht nicht. Den stärksten Block anzuführen, reicht ebenfalls nicht. Entscheidend wird sein, wer aus dem Wahlergebnis eine handlungsfähige und verantwortungsvolle Regierung machen kann. * https://toi.li/8hs0cK * https://toi.li/1JxR7H * https://www.deutschlandfunk.de/zur-israel-wahl-interview-mit-michael-wolffsohn-historiker-100.html * https://www.jpost.com/opinion/article-913074 * https://www.jpost.com/israel-election-2026/article-913078 * https://toi.li/rSqfoK #Israel #WahlenInIsrael #Knesset #Netanjahu #Eisenkot #Demokratie #Verantwortung #HonestlyConcerned

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HonestlyConcerned.info6d ago

Wenn „Frieden“ bedeutet, Israels Verteidigung zu blockieren Mehr als 100 Häfen in 17 Ländern: Mit dieser Zahl werben die Organisatoren für ihren Aktionstag am 30. Oktober. Gegen Waffentransporte, gegen Militarisierung, für Frieden – so klingt die Verpackung. Der begleitende Kampagnenaufruf macht den Israel-Bezug deutlich und nimmt ausdrücklich Transporte von Komponenten des israelischen Rüstungsunternehmens Elbit ins Visier. Wer Israels militärische Versorgung unterbrechen will, muss sich an den Folgen seiner Forderung messen lassen. Israels Fähigkeit, seine Bevölkerung zu schützen, lässt sich nicht einfach aus der Gleichung streichen. Wer Waffenlieferungen pauschal zum Skandal erklärt, schuldet eine Antwort darauf, wie die Menschen vor den nächsten Angriffen geschützt werden sollen. Ein Boykottplakat hält keine Rakete auf. Besonders erklärungsbedürftig ist die laut Bericht angekündigte Beteiligung der Hamburger Hafenarbeitersektion von ver.di. Welche konkreten Forderungen unterstützt sie? Welche Transporte sollen blockiert werden? Und teilt sie die „Genozid“-Parole des begleitenden Mobilisierungsaufrufs? Eine Gewerkschaft muss sich diese Fragen gefallen lassen. Das berechtigte Engagement für Arbeitsplätze und gegen soziale Unsicherheit ist kein Freibrief, jede außenpolitische Kampagne mit gewerkschaftlicher Autorität auszustatten. Frieden verlangt eine Perspektive für die Sicherheit von Israelis und Palästinensern. Wer Israels Verteidigung schwächen will, sollte den Mut haben, das offen zu sagen – und sich der Debatte über die Konsequenzen stellen! 🔹 https://www.porttechnology.org/news/people/port-workers-action-100/ #Israel #Verdi #Hafenarbeiter #IsraelBoykott #HonestlyConcerned

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